Kampf und Teamgeist führen Appenweier ins Halbfinale
10. November 2025
Spannendes Viertelfinale ging in die Verlängerung

Appenweier setzte sich im Auswärts-Viertelfinale in Schapbach nach 120 intensiven Minuten mit 4:1 durch und erreichte verdient das Halbfinale. Die erste Halbzeit verlief zerfahren: wenig Struktur, viele Fehler und zu wenig Ruhe im Spiel. Kurz vor der Pause geriet Appenweier durch einen Distanzschuss von Helena Uhl in der 45. Minute mit 0:1 in Rückstand.
Nach der Halbzeitpause trat die Mannschaft deutlich verbessert auf, übernahm die Kontrolle und drängte Schapbach tief in die eigene Hälfte. Trotz zahlreicher Chancen fiel der Ausgleich erst spät: In der 90.+3 Minute verwertete Olena Hryshchenko eine unzureichend geklärte Ecke zum 1:1.
In der Verlängerung zeigte Appenweier seine spielerische und mentale Stärke. Ein Pass von Jasmin Hiaddihine leitete das 1:2 durch Nele Focht in der 92. Minute ein. Neun Minuten später erhöhte Focht nach einem starken Kombinationsspiel über außen mit Loana Prümm auf 1:3. In der 118. Minute setzte Anna Kron nach einer Ecke den Schlusspunkt zum 1:4.
Der Sieg beruhte auf deutlichem Kampfgeist, geschlossener Teamleistung und einer klaren Steigerung nach der Pause. Die Mannschaft zeigte Widerstandskraft, drehte das Spiel trotz Rückstand und unterstrich ihren Anspruch, im Wettbewerb weit zu kommen.
























